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Unternehmensverkauf trotz COVID-19?

Der, in Deutschland anhaltende, Ausnahmezustand auf Grund der Corona-Krise stellt kleine- und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Viele Unternehmen leiden unter der von Amtswegen angeordneten Schließung, andere können ihren Betrieb fortführen, müssen hierbei jedoch zahlreiche Auflagen zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden gewährleisten. Bewährte und erprobte Vorgehensweisen müssen von jetzt auf gleich geändert und durch neue Prozesse ersetzt werden.

Dies nimmt Einfluss auf so ziemlich jede Branche. Nicht jedes Unternehmen kann sich den neuen Vorgaben anpassen was dazu führt, dass zahlreiche Unternehmen in eine ungewisse Zukunft blicken, Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken und alle Maßnahmen zur Sicherung ihrer Liquidität ergreifen müssen. Dies alles um den Fortbestand des Unternehmens und den Erhalt der Arbeitsplätze zu gewährleisten. Hierbei kann ein Zusammenschluss mit anderen Unternehmen durch eine Fusion oder die Unterstützung durch die Etablierung einer frühzeitigen Unternehmensnachfolge die passende Lösung liefern. Sowohl auf finanzieller Ebene als auch im Bereich des fachlichen Know-hows.

Unternehmensbeteiligung und Unternehmensnachfolge in der Krise?

Wie läuft eine Unternehmensvermittlung in der Krise ab? Besteht überhaupt noch eine Nachfrage auf Verkäufer und Käuferseite? Macht ein Verkauf in Krisenzeiten Sinn? Wir haben Antworten für Sie!

Zunächst wird der eigentliche Verkaufsprozess nur gering von der COVID-19 Krise beeinflusst. Auch wenn sich die Wirtschaft gerade in einem Ausnahmezustand befindet, heißt dies nicht, dass sie komplett zum Erliegen kommt. Unternehmen die aufgrund der Krise Umsatzeinbrüche zu verzeichnen haben, verlieren dennoch nicht insgesamt ihre Attraktivität für Käufer.

Auch warnen wir davor, in  der aktuellen Lage übereilte Entscheidungen zu treffen und anstelle einer geregelten Nachfolge die Schließung des Unternehmens vorzunehmen. Gehen Sie zunächst in Gespräche mit potentiellen Nachfolgern bevor Sie Ihr Lebenswerk, in das Sie so viel Zeit und Herzblut gesteckt haben, auflösen. Die Schließung verändert nicht nur Ihr Leben sondern auch das Ihrer Mitarbeiter und Kunden.

Auch in der Corona-Krise ist die axanta selbstverständlich für Sie da und unterstützt Sie tatkräftig bei Ihrer Unternehmensnachfolge oder bei der Suche nach einem passenden Unternehmen.

Doch wie funktioniert eine Unternehmensvermittlung in Zeiten von COVID-19?

Der persönliche Kontakt zu unseren Mandanten ist uns sehr wichtig. Dies gilt auch weiterhin. Wir schränken jedoch das persönliche Zusammenkommen ein. Was in der heutigen Zeit mittels modernster Technik kein Problem darstellt. Es muss auf kein Gespräch, kein Meeting und keine Vertragsunterzeichnung verzichtet werden.

Um Verkäufer und Käufer zusammen zu bringen, können Telefonkonferenzen oder Videomeetings gehalten werden. Somit ist die Beratung und der Datenaustausch gewährleistet – wir können gemeinsam Ihre Unternehmensnachfolge sichern.

Doch wie sieht der Käufermarkt aus?

Selbstverständlich gibt es weiterhin Käufer, die die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen können. Grundsätzlich können wir sagen, dass die Nachfrage auf Käuferseite aktuell gestiegen ist. Gerade jetzt gibt es Branchen, die extrem schnell wachsen und durch den Zukauf eines Unternehmens weiter profitieren können. Der M&A Markt ist nicht zum Erliegen gekommen.

Wie Sie sehen, ist Ihre Unternehmensvermittlung trotz der aktuell angespannten Situation bei uns in guten Händen. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zu den Themen Unternehmensverkauf und Unternehmensbeteiligung zur Verfügung. Für Beratungen erreichen Sie uns telefonisch unter 0441 949 88 33 0 oder per E-Mail unter info@axanta.com.

KMU Instrument

Was ist das KMU Instrument?

Das KMU-Instrument gehört zum Förderprogramm Horizont 2020. Das auf EU-Ebene bestehende Instrument gibt es bereits seit 2014. Das Programm, welches sich ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen richtet, unterstützt diese bei der Umsetzung konkreter Ideen.

Es setzt auf innovative, schnell wachsende Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen in den Markt bringen wollen.

Das KMU-Instrument besteht aus drei Phasen. In den ersten beiden Phasen gibt es direkte Förderungen, die dritte Phase erleichtert den Markteintritt. Nachfolgend die drei Phasen:

  1. Machbarkeit – von der Idee zum Konzept
  2. Umsetzung – vom Konzept zur Marktreife
  3. Markteinführung – Kommerzialisierung

Phase 1:

Phase 1 der Förderung dauert ca. drei bis sechs Monate und wird für eine Machbarkeits- oder Durchführbarkeitsstudie pauschal mit 50.000 Euro gefördert.  Davon zahlt die Europäische Kommission 17.500 Euro zu Beginn des Projektes aus. Die restlichen 32.500 Euro erhalten die Teilnehmer nach Projektabschluss. Voraussetzung für den Antrag ist ein 10-seitiger Businessplan. 

Phase 2:

In der zweiten Phase werden in einem Zeitraum von 1 bis 2 Jahren Innovationsmaßnahmen durchgeführt. Dazu gehören Tests, Erstellung von Prototypen, Pilotmaßnahmen, Scale-up und Design bis zur Marktumsetzung. Die Förderung liegt zwischen 500.000 Euro und 2,5 Millionen EUR in einem Zeitraum von 12 bis 24 Monaten. Die Förderquote liegt bei 70 %.

Phase 3:

In Phase 3 erfolgt die wettbewerbliche Kommerzialisierung des Projekts. Diese Phase bietet keine direkten Fördergelder, sondern indirekte Unterstützungsmaßnahmen, um den Markteintritt zu erleichtern. Dies erfolgt durch eine Reihe zusätzlicher Dienstleistungen, wie dem Zugang zu Risikokapital.

Auch wir unterstützen den Klein- und Mittelstand. Daher sind wir auch in diesem Jahr wieder Partner der Gründertage in Oldenburg. Schauen Sie doch gerne mal vorbei und tauschen sich aktiv mit uns aus. Weitere Info`s zu den Gründertagen erhalten Sie unter:

Denn wer versteht besser, was kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland bewegt, vor welchen Herausforderungen und Problemen sie stehen als ein Unternehmen aus dem Mittelstand?

„Aus dem Mittelstand. Für den Mittelstand.“

Sie möchten Ihr Unternehmen verkaufen? Dann kontaktieren Sie uns direkt!

Fördermittel beim Unternehmenskauf haben nicht nur Vorteile für den Käufer

Sie haben sich dazu entschlossen Ihr Unternehmen zu veräußern und sind gerade dabei sich mit dem Thema „Unternehmensverkauf“ zu befassen? Da dieses Thema sehr umfangreich ist, werden Sie auch auf den Begriff „Fördermittel“ stoßen. An dieser Stelle fragen Sie sich wahrscheinlich direkt:

Warum muss ich mich mit dem Thema als „Verkäufer“ überhaupt befassen?

und

Welche Vorteile ergeben sich dadurch für mich? 

Es ist wichtig sich als Unternehmer mit dem Thema Nachfolgeregelung und Unternehmensverkauf auseinander zu setzen. Auch, wenn das Thema  Fördermittel zunächst nicht direkt zum Unternehmensverkauf gehört, sollten Sie dies nicht außer Acht lassen, schließlich muss ein Käufer die finanziellen Mittel für den Erwerb Ihres Unternehmens auch aufbringen können.

Sofern ein Käufer, alle Qualifikationen erfüllt, aber nicht die passenden liquiden Mittel aufbringen kann, könnten Sie an dieser Stelle die Verhandlungen mit dem betreffenden Käufer abrechen und einen Käufer wählen, der Ihren gewünschten Verkaufspreis zahlen kann. Doch was ist, wenn bei Käufer A alles stimmt? Was ist, wenn Käufer A lediglich ein Problem mit der Finanzierung hat? Dann kann Käufer B Ihren Kaufpreis zwar ohne Probleme zahlen, möchte aber vielleicht das Unternehmenskonzept komplett ändern oder Ihre langjährig so geschätzten Mitarbeitern kündigen. Wären Sie damit einverstanden?  Damit Käufer A liquide Mittel aufbringen kann gibt es entsprechende Fördermittel und Fördermittelberater.

Wir von der axanta stellen Ihnen bei Bedarf akkreditierte Berater zur Seite,  welche den Käufer bei der Vermittlung von Fördermitteln unterstützen.

Vorteile für den Verkäufer:

  1. Sie können zwischen mehreren Angeboten wählen. Auch, wenn bei Käufer X und Y zunächst nicht genügend Eigenkapital vorhanden war. Durch Fördermittel, könnte dies gleich schon ganz anders aussehen. Dadurch haben Sie mehr Auswahl und können Ihr Unternehmen in die richtigen Hände übergeben.
  2. Sie erhalten den gewünschten Verkaufspreis für Ihr Unternehmen und müssen auf nichts verzichten. Durch die Inanspruchnahme von Fördermitteln, kann der Käufer einen höheren Kaufpreis zahlen. 
  3. Sie können Ihr Unternehmen zeitnah in die richtigen Hände übergeben. Durch Fördermittel werden erhebliche Hürden bei Kreditantragsstellungen gemindert.

Vorteile für den Käufer:

Für den Käufer eines Unternehmens, der den Kaufpreis mit den richtigen Fördermitteln- bzw. Finanzierungsinstrumenten finanziert, ergeben sich ebenfalls Vorteile. Nachfolgend ein paar Beispiele:

  1. Der Käufer kann einen höheren Kaufpreis aufbringen.
    2. Bei richtiger Umsetzung, kann der Käufer den Wettbewerbsvorteil nutzen.
  2. Der Käufer erhält mehr Kapital, z.B. für Positionierung in neue Märkte, für Innovationen etc.
  3. Es kann auf langwierige und erhebliche Hürden bei Kreditantragsstellung verzichtet werden.

Vorteile für Unternehmen/Existenzgründer:

Zusammengefasst unterstützen Fördermittel ein Unternehmen beim:

*expandieren

*Eröffnen eines neuen Geschäftszweiges

*beim Erwerb eines bestehenden Unternehmens

Bei einem Existenzgründer helfen Fördermittel direkt bei der Gründung, wenn der Unternehmer nicht genügend Startkapital hat.

Vorteile öffentlicher Fördermittel:

Auch die Vorteile öffentlicher Fördermittel können gut genutzt werden. Hier ein paar Beispiele:

*So genannte „nicht rückzahlbare Zuschüsse sind „geschenktes Geld“.

*Günstige Zinsen bei Krediten verringern die laufenden Kosten für Zins und Tilgung.

*Lange Laufzeiten geben Planungssicherheit

*Teilweise sind nur wenige Sicherheiten erforderlich

Sie kennen noch mehr Vorteile bei der Nutzung von Fördermitteln? Dann berichten Sie uns! Wir freuen uns über einen aktiven Austausch.

Fördermittelberatung bei der axanta

In Deutschland gibt es mittlerweile über 400 Förderprogramme, die der Staat vergibt, um bestimmte politische und ökonomische Ziele zu erreichen.

Auch in den Bereichen Unternehmensnachfolge und Existenzgründung unterstützt die Bundesrepublik Unternehmer und solche, die es noch werden möchten.

Die Voraussetzungen, Anträge und Zuständigkeiten für die Bewilligung dieser Förderungen sind oftmals jedoch sehr undurchsichtig und langwierig. Wir von der axanta bieten Ihnen  hier Hilfe.

Unsere akkreditierten Fördermittelberater prüfen im Rahmen der individuellen Deal Designs, ob ein Anspruch auf Förderung für den Käufer eines Unternehmens oder einen Existenzgründer möglich ist  und unterstützt Sie hier gezielt bei der Beantragung der entsprechenden Fördergelder.

Lassen auch Sie sich gern zum Thema Fördermittel für die Realisierung eines Unternehmenskaufes beraten und kontaktieren Sie uns direkt:

unter info@axanta.com oder 0441 949 88 33 0.

Fördermittel – Was kann ich mir darunter vorstellen?

Der Ausdruck „Fördermittel“ ist kein klarer Begriff im juristischen oder betriebswirtschaftlichen Sinne. Derzeit wird die nachfolgende Definition der Bundespolitik genutzt: Fördermittel sind finanzielle Zuwendungen in Form von Zuschüssen, Garantien, Bürgschaften, Gewährleistungen oder Beteiligungen an Empfänger außerhalb der Bundesverwaltung, die zweckgebunden in Form einer Projektförderung zur Erreichung politischer Zielsetzungen im Rahmen der eigenen Aufgaben des Empfängers ausgereicht werden.

Zusammenfassend sind Fördermittel also Beteiligungen, Zuschüsse, Bürgschaften, Gewährleistungen und Garantien.

Welche Voraussetzungen benötigen Sie für Fördermittel?

Die geplante Investition oder Geschäftsidee muss die Förderrichtlinien (nach § 44 BHO) erfüllen. Bei den nachfolgenden Punkten sollten Sie sich mit dem Thema Fördermittel auseinandersetzen:

» Existenzgründung

» Erweiterung der Betriebsstätte

» Schaffung von Arbeitsplätzen

» Benötigte Beratung

» Innovationen

» Softwareeinführungen

» Umwelt & Energieeinsparung

» Internationale Messen

» Effizienzsteigernde Maßnahmen

» Markteinführung

» Weiterbildungen

» Teambuilding

Sie haben bereits Erfahrungen mit Fördermitteln gesammelt? Dann berichten Sie uns gerne von Ihren Erfahrungen. Wir freuen uns über einen aktiven Austausch mit Ihnen.