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Ist Ihr Unternehmen übergabewürdig?

Die Unternehmensnachfolge in Deutschland gestaltet sich zunehmend schwierig. Nicht nur den passenden Nachfolger zu finden, ist für kleine- und mittelständische Unternehmen eine Herausforderung. Viele Unternehmen sind durch fehlende Vorbereitung nicht mal übergabewürdig.

Alleine 70% der Klein- und Kleinstunternehmen in Deutschland sind aktuell gar nicht übergabewürdig.

Die Art der Nachfolge kann für ein Unternehmen überlebenswichtig sein. Bei einer fehlenden Vorbereitung kann die Unternehmensübergabe scheitern und sogar zur Schließung des Betriebes führen. Doch wann ist ein Unternehmen übergabewürdig?

Besonders wichtig, ist das sich der Seniorunternehmer Stück für Stück vom Unternehmen löst. Er muss sich aus dem Tagesgeschäft zurückziehen und darf nicht mehr im, sondern für das Unternehmen arbeiten. Zudem muss sich der Seniorchef mit seinem Unternehmen auseinandersetzen und bilanzielle Maßnahmen ergreifen, um das Unternehmen verkaufsreif zu machen. Es kann vorkommen, dass ein Unternehmer keinen Überblick über seine Zahlen hat oder nur den persönlichen Wert des Betriebes sieht und daher den Wert des eigenen Unternehmens völlig falsch einschätzt.

Weiter sollte die Übergabe bzw. der Unternehmensverkauf geplant werden. Auch wenn für manche Inhaber das Thema noch in weiter Ferne liegt, so kann durch Krankheit o.ä. das Thema schnell akut werden.Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Nachfolgekonstellation. Soll das Unternehmen komplett veräußert werden oder wird nur ein Teilhaber gesucht. An dieser Stelle muss sich der Seniorunternehmer die Frage stellen, wie lange er noch im Unternehmen tätig sein möchte und kann.

Sie streben eine Unternehmensnachfolge an und brauchen hierbei noch Unterstützung? Die axanta kann Ihnen daher weiterhelfen. Kontaktieren Sie uns noch heute und wir vereinbaren gerne zeitnah einen Gesprächstermin mit Ihnen. Sie erreichen uns unter 0441 – 949 88 33 0 oder per E-Mail unter info@axanta.com.

Unternehmensverkauf trotz COVID-19?

Der, in Deutschland anhaltende, Ausnahmezustand auf Grund der Corona-Krise stellt kleine- und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Viele Unternehmen leiden unter der von Amtswegen angeordneten Schließung, andere können ihren Betrieb fortführen, müssen hierbei jedoch zahlreiche Auflagen zum Schutz der Mitarbeiter und Kunden gewährleisten. Bewährte und erprobte Vorgehensweisen müssen von jetzt auf gleich geändert und durch neue Prozesse ersetzt werden.

Dies nimmt Einfluss auf so ziemlich jede Branche. Nicht jedes Unternehmen kann sich den neuen Vorgaben anpassen was dazu führt, dass zahlreiche Unternehmen in eine ungewisse Zukunft blicken, Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken und alle Maßnahmen zur Sicherung ihrer Liquidität ergreifen müssen. Dies alles um den Fortbestand des Unternehmens und den Erhalt der Arbeitsplätze zu gewährleisten. Hierbei kann ein Zusammenschluss mit anderen Unternehmen durch eine Fusion oder die Unterstützung durch die Etablierung einer frühzeitigen Unternehmensnachfolge die passende Lösung liefern. Sowohl auf finanzieller Ebene als auch im Bereich des fachlichen Know-hows.

Unternehmensbeteiligung und Unternehmensnachfolge in der Krise?

Wie läuft eine Unternehmensvermittlung in der Krise ab? Besteht überhaupt noch eine Nachfrage auf Verkäufer und Käuferseite? Macht ein Verkauf in Krisenzeiten Sinn? Wir haben Antworten für Sie!

Zunächst wird der eigentliche Verkaufsprozess nur gering von der COVID-19 Krise beeinflusst. Auch wenn sich die Wirtschaft gerade in einem Ausnahmezustand befindet, heißt dies nicht, dass sie komplett zum Erliegen kommt. Unternehmen die aufgrund der Krise Umsatzeinbrüche zu verzeichnen haben, verlieren dennoch nicht insgesamt ihre Attraktivität für Käufer.

Auch warnen wir davor, in  der aktuellen Lage übereilte Entscheidungen zu treffen und anstelle einer geregelten Nachfolge die Schließung des Unternehmens vorzunehmen. Gehen Sie zunächst in Gespräche mit potentiellen Nachfolgern bevor Sie Ihr Lebenswerk, in das Sie so viel Zeit und Herzblut gesteckt haben, auflösen. Die Schließung verändert nicht nur Ihr Leben sondern auch das Ihrer Mitarbeiter und Kunden.

Auch in der Corona-Krise ist die axanta selbstverständlich für Sie da und unterstützt Sie tatkräftig bei Ihrer Unternehmensnachfolge oder bei der Suche nach einem passenden Unternehmen.

Doch wie funktioniert eine Unternehmensvermittlung in Zeiten von COVID-19?

Der persönliche Kontakt zu unseren Mandanten ist uns sehr wichtig. Dies gilt auch weiterhin. Wir schränken jedoch das persönliche Zusammenkommen ein. Was in der heutigen Zeit mittels modernster Technik kein Problem darstellt. Es muss auf kein Gespräch, kein Meeting und keine Vertragsunterzeichnung verzichtet werden.

Um Verkäufer und Käufer zusammen zu bringen, können Telefonkonferenzen oder Videomeetings gehalten werden. Somit ist die Beratung und der Datenaustausch gewährleistet – wir können gemeinsam Ihre Unternehmensnachfolge sichern.

Doch wie sieht der Käufermarkt aus?

Selbstverständlich gibt es weiterhin Käufer, die die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen können. Grundsätzlich können wir sagen, dass die Nachfrage auf Käuferseite aktuell gestiegen ist. Gerade jetzt gibt es Branchen, die extrem schnell wachsen und durch den Zukauf eines Unternehmens weiter profitieren können. Der M&A Markt ist nicht zum Erliegen gekommen.

Wie Sie sehen, ist Ihre Unternehmensvermittlung trotz der aktuell angespannten Situation bei uns in guten Händen. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zu den Themen Unternehmensverkauf und Unternehmensbeteiligung zur Verfügung. Für Beratungen erreichen Sie uns telefonisch unter 0441 949 88 33 0 oder per E-Mail unter info@axanta.com.

Zuschüsse -Vier Möglichkeiten von vielen

Welcher Zuschuss passt zu meinem Unternehmen?

Es gibt Unternehmen, welche sehr innovationsfreudig sind. Diese Unternehmen erhalten aus diversen Töpfen des Bundes und der Länder Zuschüsse. Nachfolgend vier Möglichkeiten von vielen:

1. Die BMWi-Innovationsgutscheine:

Die BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno) decken 50 Prozent Ihrer Ausgaben für externe Beratungsleistungen ab. Sie zahlen nur den Eigenanteil zu den Beratungskosten. Nur die vom BMWi autorisierten Beratungsunternehmen dürfen die geförderten Leistungen erbringen. Für einen Beratertag sind Ausgaben bis zu 1.100 Euro je Tagewerk zu 50 Prozent förderfähig. 

2. KMU-innovativ:

Der Bund unterstützt anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE-Projekte) von KMU gemeinsam mit Forschungseinrichtungen. Bis zu 60 Prozent der Kosten werden übernommen. Das Programm ist in neun Untergruppen wie etwa Materialforschung, Medizintechnik oder Mensch-Technik-Interaktion gegliedert.

3. Das zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM):

Das zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) unterstützt Unternehmen bei der Realisierung guter Ideen mit passgenauen Möglichkeiten. Das ZIM ist mit jährlich 3.000 neuen Technologieentwicklungs-Projekten das größte Programm der Bundesregierung zur Förderung des innovativen Mittelstandes. Der Zuschuss für Mittelständler und Forschungseinrichtungen, die mit ihnen kooperieren, beträgt bis zu 45 Prozent der Kosten, die auf maximal 380.000,00 Euro begrenzt sind. Diese Förderung zielt in erster Linie auf die Personalkosten ab.

4. Weitere Programme des Bundes und der Länder:

Jedes Bundesland vergibt eigene Fördermittel an Unternehmen. In der Förderdatenbank erhalten Firmen für jedes Bundesland sowie für die Programme des Bundes einen Überblick, Ansprechpartner sowie Links zu detaillierten Informationen und Richtlinien.

Fördermittel beim Unternehmenskauf

Fördermittel beim Unternehmenskauf werden viel zu selten genutzt, da sich viele (Jung-) Unternehmer zu wenig mit dem Thema beschäftigen. Sie gründen lieber ein komplett neues Unternehmen, anstatt eines zu kaufen.

Dabei sprechen die Gründe für einen Unternehmenskauf, deutlich für sich.

Bei einer Neugründung eines Unternehmens, muss man am Anfang alles neu aufbauen und alles selber machen.

Es scheitern viele (Jung-) Unternehmer mit einem Start-up, wenn das Unternehmen z.B. zu schnell wächst. Mit einem derart schnellen Wachstum kann dann meist nicht umgegangen werden. Es gibt dann viel zu viele Aufgaben und zu wenig Klarheit darüber, wer wofür zuständig ist. So kann es schnell zu Streit zwischen den Geschäftsinhabern, zur Krise oder sogar zur Pleite kommen.

Zudem fehlt es einem (Jung-) Unternehmer meist an langjähriger Erfahrung.

Ein (Jung-) Unternehmer kann daher am besten, einen gut funktionierenden Betrieb übernehmen, bei dem bereits alles, wie z.B ein Stamm von Mitarbeitern, vorhanden ist. Zudem besteht die Möglichkeit, dass der Verkäufer dem neuen Inhaber für einen gewissen Zeitraum, nach der Übergabe, zur Seite steht und somit seine Erfahrung mit dem (Jung-) Unternehmer teilen kann.

Aber warum, gründen (Jung-) Unternehmer lieber ein komplett neues Unternehmen?

Es fehlt Ihnen meist das nötige Kleingeld um ein bestehendes Unternehmen zu kaufen.

Ein Unternehmen, welches schon lange am Markt tätig ist, hat sich ja meist schon einiges, wie z.B. einen großen Kundenstamm, Maschinen- oder Fahrzeugpark usw. aufgebaut. Wenn dieses Unternehmen dann verkauft, möchte der Unternehmer der es verkauft, natürlich auch eine gewisse Summe an Kaufpreis haben. Dies kann sich ein (Jung-) Unternehmer meist nicht leisten.

An dieser Stelle, gibt es entsprechende Fördermittel, welche in Anspruch genommen werden können.

Ein Unternehmenskauf gilt als Existenzgründung und wird ebenso finanziell gefördert wie eine Neugründung. Förderprogramme werden sowohl vom Bund, den Landesbanken und der KfW-Mittelstandbank angeboten. Meist in Form eines Darlehens.

Auch wenn die Beantragung entsprechender Fördergelder nicht immer ganz einfach ist, wenn Sie diese in Anspruch nehmen, sorgen Sie für den Fortbestand von Unternehmen. Sie sorgen dafür, dass Traditionsbetriebe fortgeführt werden.

Wir von der axanta, können Sie nicht nur beim Kauf eines Unternehmens unterstützen, wir beraten Sie auch gerne zum Thema Fördermittel . Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

„Sie müssen das Rad nicht neu erfinden“

KMU nutzen zu wenig Förderkredite

Laut einer Auswertung von EZB-Daten des Institutes für Mittelstandsforschung, (IfM) nutzen kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland viel zu wenig Förderkredite bzw. Fördermittel.

Instrumente die Unternehmen in Deutschland von Oktober 2017 bis März 2018 nutzten Quelle: Creditreform

Das beliebteste Finanzierungsinstrument von kleinen und mittleren Betrieben ist: Der Überziehungskredit. Diesen nutzen alleine schon 41,6% der Unternehmen. Die Förderkredite hingegen, werden nur von 8,8% der Unternehmen genutzt.

Dies zeigt, dass sich weiterhin viel zu wenig Unternehmen mit dem Thema Fördermittel so richtig befassen. Dabei können Fördermittel für kleine und mittlere Betriebe sehr wichtig sein. Große Herausforderungen im Unternehmen, wie regelmäßige Neuentwicklungen im Produktangebot, die Digitalisierung, Einstellung und Fortbildung von Mitarbeitern, Investitionen oder neue Standorte lassen sich mithilfe von Fördermitteln, leichter finanzieren.

Sie möchten mehr zu Thema Fördermittel erfahren? Dann lesen Sie doch gerne noch einen weiteren Artikel auf diesem Blog. Wie wäre es z.B. mit „Fördermittel – Was kann ich mir darunter vorstellen?“ Oder „Förderprogramme für Unternehmen.“

Oder Sie kontaktieren uns direkt. Wir freuen uns über einen Austausch mit Ihnen! 🙂

KMU Instrument

Was ist das KMU Instrument?

Das KMU-Instrument gehört zum Förderprogramm Horizont 2020. Das auf EU-Ebene bestehende Instrument gibt es bereits seit 2014. Das Programm, welches sich ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen richtet, unterstützt diese bei der Umsetzung konkreter Ideen.

Es setzt auf innovative, schnell wachsende Unternehmen, die ihre Produkte oder Dienstleistungen in den Markt bringen wollen.

Das KMU-Instrument besteht aus drei Phasen. In den ersten beiden Phasen gibt es direkte Förderungen, die dritte Phase erleichtert den Markteintritt. Nachfolgend die drei Phasen:

  1. Machbarkeit – von der Idee zum Konzept
  2. Umsetzung – vom Konzept zur Marktreife
  3. Markteinführung – Kommerzialisierung

Phase 1:

Phase 1 der Förderung dauert ca. drei bis sechs Monate und wird für eine Machbarkeits- oder Durchführbarkeitsstudie pauschal mit 50.000 Euro gefördert.  Davon zahlt die Europäische Kommission 17.500 Euro zu Beginn des Projektes aus. Die restlichen 32.500 Euro erhalten die Teilnehmer nach Projektabschluss. Voraussetzung für den Antrag ist ein 10-seitiger Businessplan. 

Phase 2:

In der zweiten Phase werden in einem Zeitraum von 1 bis 2 Jahren Innovationsmaßnahmen durchgeführt. Dazu gehören Tests, Erstellung von Prototypen, Pilotmaßnahmen, Scale-up und Design bis zur Marktumsetzung. Die Förderung liegt zwischen 500.000 Euro und 2,5 Millionen EUR in einem Zeitraum von 12 bis 24 Monaten. Die Förderquote liegt bei 70 %.

Phase 3:

In Phase 3 erfolgt die wettbewerbliche Kommerzialisierung des Projekts. Diese Phase bietet keine direkten Fördergelder, sondern indirekte Unterstützungsmaßnahmen, um den Markteintritt zu erleichtern. Dies erfolgt durch eine Reihe zusätzlicher Dienstleistungen, wie dem Zugang zu Risikokapital.

Auch wir unterstützen den Klein- und Mittelstand. Daher sind wir auch in diesem Jahr wieder Partner der Gründertage in Oldenburg. Schauen Sie doch gerne mal vorbei und tauschen sich aktiv mit uns aus. Weitere Info`s zu den Gründertagen erhalten Sie unter:

Denn wer versteht besser, was kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland bewegt, vor welchen Herausforderungen und Problemen sie stehen als ein Unternehmen aus dem Mittelstand?

„Aus dem Mittelstand. Für den Mittelstand.“

Sie möchten Ihr Unternehmen verkaufen? Dann kontaktieren Sie uns direkt!