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axanta AG | Informationsseite über Fördermittelberatung

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axanta AG informiert über Ernst & Young-Studie KMU-Förderbarometer 2012

Oldenburg – Mai 2013: Nur 17 Prozent aller kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland nutzen öffentliche Fördermittel. Ein Grund: der hohe Zeit- und Verwaltungsaufwand. Zu diesem Ergebnis kommt das von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young in Auftrag gegebene KMU-Förderbarometer 2012. Die axanta AG stellt die aktuellen Befragungsergebnisse samt Zahlen und Hintergründen vor.

Fast jeder sechste Unternehmer beklagt einen hohen Verwaltungsaufwand, fehlende Informationen sowie mangelnde Unterstützung bei der Fördermittelbeantragung. Zu diesem Schluss kommt die von Ernst & Young durchgeführte Studie KMU-Förderbarometer 2012. Ganze 83 Prozent der mittelständischen Unternehmen haben in den vergangenen drei Jahren unter anderem deshalb komplett auf die Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel verzichtet.

Ohne öffentliche Förderung werden Vorhaben vielfach verschleppt

Zwar wären laut Studie drei Viertel aller bezuschussten Projekte auch ohne Förderung umgesetzt worden. Doch die Hälfte der Unternehmen hätte ihr Vorhaben ohne Finanzierungshilfe für längere Zeit zurückstellen müssen. Dies zeigt, wie wichtig Fördermittel sind, betont die axanta AG. Denn um am Markt erfolgreich zu sein, muß man schnell und flexibel auf sich wandelnde Bedingungen reagieren können. Hinzu kommt, dass die Realisierung von Maßnahmen ohne Förderung für ein Viertel der befragten Betriebe gar nicht möglich gewesen wäre.

Zu beobachten sind jedoch auch Mitnahmeeffekte, die mit der Betriebsgröße zunehmen. So hätten von den Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern 81 Prozent ihre Vorhaben auch ohne Förderung ganz – oder zumindest teilweise – realisiert. Bei den Betrieben mit 10 bis 50 Beschäftigten sind es 73 Prozent. Von den Firmen mit weniger als 10 Angestellten 77 Prozent. Eine komplette Fremdfinanzierung hätten 15 Prozent aller Betriebe auf sich nehmen müssen, vornehmlich solche mit 10 bis 50 Angestellten.

Generell lässt sich feststellen, dass die Anzahl der mittelständischen Unternehmen, die Fördermittel in Anspruch nimmt, leicht rückläufig ist. Sie sank von 20 Prozent im Jahr 2011 auf 17 Prozent im Jahr 2012. Vor allem Darlehen haben als Förderinstrumente an Bedeutung verloren, während sich der Anteil nicht-rückzahlbarer Zuschüsse und Zulagen von 63 auf 74 Prozent erhöhte.

axanta AG informiert: So verwenden KMUs Fördermittel

Unternehmen verwenden Fördermittel vorrangig zur Wachstumsfinanzierung, Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sowie für Forschung und Entwicklung. Auf Existenzgründungen entfallen nur vier Prozent der Anträge, informiert die axanta AG über die Studienergebnisse.

75 Prozent der Befragten schätzen Fördermittel als besonders wirksam bei der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen ein. Es folgen die Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeiter (61 %), die Erschließung neuer Kunden bzw. Segmente und die Steigerung der Nachhaltigkeit (59 %). Für wenig nützlich erachten KMU´s den Fördermitteleinsatz hingegen bei der Etablierung neuer Vertriebskanäle oder Absatzwege (53 %), der Einstellung oder Ausbildung neuer Mitarbeiter (49 %), der Diversifizierung des bestehenden Leistungsangebots (48 %) sowie der Kostensenkung (47 %).

Hintergründe zur Ernst & Young-Studie KMU-Förderbarometer 2012

Das Ernst & Young-Förderbarometer geht auf eine Sonderbefragung von 2011 zur „Nutzung öffentlicher Fördermittel“ zurück. Die Befragung soll nun jährlich stattfinden, um Daten über die Nutzung und den Bedarf öffentlicher Fördermittel zu gewinnen. Von den 2012 befragten 1.000 KMUs kamen 24 Prozent aus dem Handel, gefolgt vom Dienstleistungssektor (22 %) sowie Bau und Energie (23 %). 10 Prozent stammten aus der Industrie, acht aus der Telekommunikationsbranche, sieben aus der Logistik und sechs aus dem Finanzwesen.

Die komplette Studie kann hier eingesehen werden.

 
Pressekontakt:

axanta AG
Dietmar Müller
Huntestraße 12
D-26135 Oldenburg
Telefon 0173-6733538
E-Mail dietmar.mueller@axanta.com
Internet: www.axanta.de

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